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Akademie für Kampf- und Lebenskunst
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 Shaolin Chi-Kempo / Kung Fu

- genial statt brutal –

Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene


Häufige Fragen:

Wenn Sie darüber hinaus Fragen haben, rufen Sie uns bitte an, wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

Themenkomplex Start- Wie fange ich am besten an?


Wie fange ich an?
Wenn Sie herausgefunden haben, an welcher Stunde Sie teilnehmen wollen. Kommen Sie einfach zu einer kostenlosen Probestunde, auch ohne Voranmeldung. Bringen Sie bitte lockere Kleidung mit, in der Sie sich wohl fühlen. Wir trainieren barfuss, also Schuhe sind nicht erforderlich.


Welche Kleidung wird getragen?
Nach dem Sie sich entschieden haben, mit dem Training fort zu fahren, steht es Ihnen frei unsere traditionellen
Kampfanzüge zu tragen. Die Sie bei uns auch kaufen können, der Preis schwankt zwischen 30,- und 45,- EURO

 

Wie hoch ist die Frauen Beteiligung in den Kempostunden?
In den Shaolin Chi-Kempo Kursen liegt die Beteiligungsquote bei 20-50 %.
Daher empfehlen wir bestimmte Kurse besonders für Frauen, um eine hohe Frauenquote zu erreichen.

Muss man fürs Shaolin Chi-Kempo sehr sportlich sein?
Kempo ist eine weiche Kampfkunst, also nicht mit großem Kraftaufwand verbunden. Der völlig Untrainierte kann gleich wie der Spitzensportler beginnen. Der  Anstrengungsgrad des Trainings ist hängig davon, wie sehr Sie sich selbst verausgaben möchten.


Macht das etwas, wenn man vorher noch nie so etwas gemacht hat?
Keineswegs! Shaolin Chi-Kempo Kung-Fu ist sowohl als Einstieg in die Kampfkünste, als auch als Ergänzung eines, eventuell schon mitgebrachten Kampfkunstwissen, gut geeignet. Auch im fortgeschrittenem Alter (60-70 Jahre), ist das erlernen unserer Kampfkunst immer noch möglich.

 

Wie viele Teilnehmer sind in einem Kurs?
Unsere Gruppen sind klein, etwa 5 – 16 Teilnehmer (innen). Abhängig von der Teilnehmerzahl unterrichtet ein Lehrer, der von 1-3 Assistenten unterstützt wird.

 

Wie oft sollte ich in der Woche trainieren?
Es reicht aus einmal in der Woche zu üben, um gute Fortschritte zu erzielen. Wenn Sie darüber hinaus ein Bedürfnis, nach einem intensiveren Training  haben, steht es Ihnen frei zusätzliche Kurse und Seminare zu belegen.

 

Was heißt Egnoka?
EGNOKA kommt aus dem Altgriechischen und heißt
 "Ich habe erkannt".
Der Name steht für das Programm!

 

Was bedeutet die Spirale?
Die Spirale steht für die Weiterentwicklung aus dem Kreis heraus. Für das Lernen und Erkennen auf einer tieferen Ebene. Sie kennen sicherlich die Redensart:
“Wir drehen uns im Kreis und kommen so zu keiner Lösung!“
Zu einer neuen Erkenntnis oder Lösung zu gelangen bedeutet, die Dinge aus einer anderen Perspektive (Ebene) zu betrachten, im Sinne der Spirale.

 

Was bedeuten die Farben gelb, rot und blau?
Die drei Farben werden von der vedischen (griechischen) Elementenlehre abgeleitet: Das Raum,-Luft,-Feuer,-Wasser,-und Erdelement.
Im Ayurveda reduziert man die 5 Elemente auf 3 Doshas:

Vata    - gelb
Pitta    - rot
Kapha - blau

 

Die drei Farben symbolisieren die Ganzheit des Lebens.

 

Themenkomplex Gürtelprüfung und Wettkämpfe


Gibt es Gürtelprüfungen?
Ja, es gibt Gürtelprüfungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Der Weg zu den einzelnen Gürtelgraden unterscheidet sich wie folgt:

 

Wegweiser für Kinder im Shaolin Chi-Kempo / Kung Fu

- genial statt brutal -

 

Mit diesem Wegweiser möchte ich Dir die Möglichkeiten und Ziele aufzeigen, die Du in der Egnoka-Schule erreichen kannst.

Nach dem Du mit Deinem Training angefangen hast und die ersten Bewegungen und Verteidigungen beherrscht, kannst Du Deine erste Prüfung zum Gelbgurt 1 ablegen. Die Prüfungen finden in Abständen von 3-4 Monaten statt und werden direkt im Unterricht abgenommen. An unserer Schule sind sie kostenlos!

 

Es könnte für Dich z.B. so aussehen:

1. Jahr /  4 Prüfungen  =  je eine Gurtstufe (also: Gelbgurt 1,2,3 und Orangegurt 1)

2. Jahr /  4 Prüfungen  =  je eine Gurtstufe (also: Orangegurt 2 u. 3 + Grüngurt 1 u.2)

3. Jahr /  4 Prüfungen  =  je eine Gurtstufe (also Grüngurt 3  +  Blaugurt 1, 2 u. 3)

 

Zusätzlich kannst Du auch noch an den Kinder-Kempo Lehrgängen, die wir am Wochenende veranstalten, teilnehmen. Die Lehrgänge dauern 3 Stunden und geben Dir noch mehr Wissen und Erfahrung im Kempo/Kung Fu. Außerdem erlernst Du ein System, das Mega Memory heißt. Es bringt Dir bei, wie Du schnell und leicht viele Dinge lernen und behalten kannst. Und das, mit ganz viel Spaß!


Wegweiser für Jugendliche im Shaolin- Chi Kempo / Kung Fu

-  genial statt brutal -

 

Mit diesem Wegweiser möchte ich Dir die Möglichkeiten und Ziele aufzeigen, die Du in der Egnoka-Schule erreichen kannst.
Nach dem Du mit Deinem Training angefangen hast und die ersten Bewegungen und Verteidigungen beherrscht, kannst Du Deine erste Prüfung zum Gelbgurt 1 ablegen.
Die Prüfungen finden in Abständen von 3-4 Monaten statt und werden direkt im Unterricht abgenommen. An unserer Schule sind sie kostenlos!

 

Es könnte für Dich z.B. so aussehen:

1. Jahr /  4 Prüfungen  =  je eine Gurtstufe (also: Gelbgurt 1,2,3 und Orangegurt 1)

2. Jahr /  4 Prüfungen  =  je eine Gurtstufe (also: Orangegurt 2 u. 3 +  Grüngurt 1 u.2)

3. Jahr /  4 Prüfungen  =  je eine Gurtstufe (also Grüngurt 3  +  Blaugurt 1, 2 u. 3)

 

Wenn Du besonders fleißig bist, ist es auch möglich Gurtstufen zu überspringen und den Blaugurt 3 in nur 2 Jahren zu erreichen!! Nachdem Du den Blaugurt 3 erreicht hast, darfst Du in die Braungurtgruppe wechseln. In der Braungurtgruppe wirst Du auf Deine Braun- und Schwartzgurtprüfung vorbereitet.


Zusätzlich kannst Du auch noch an Lehrgängen teilnehmen, die wir am Wochenende veranstalten.
Folgende möchte ich Dir besonders empfehlen:


4 Schattenkampf Lehrgänge
1. Jahr     Lehrgang 1 und 2
2. Jahr     Lehrgang 3 und 4


Die Lehrgänge dauern 6 Stunden und geben Dir noch mehr Wissen und Erfahrung im Umgang des freien Kämpfens im Kung Fu.

 

Wegweiser für Erwachsene im Shaolin Chi-Kempo / Kung Fu 

 

- genial statt brutal -


Mit diesem Wegweiser möchte ich Ihnen einen Einblick geben, welche Möglichkeiten die Egnoka - Schule Ihnen bietet.

Nach dem Sie ihr Training aufgenommen hast, Ihre ersten Erfahrungen mit den Techniken, Verteidigungen und dem Schattenkampf im Shaolin Chi-Kempo gemacht haben können Sie sich überlegen, ob Sie am Gürtelprogramm der Schule teilnehmen möchten.


Der Vorteil dieses Programms ist:
• Sie können Ihren Trainingserfolg besser einschätzen.
• Sie trainieren langfristig mit Partnern(innen) auf ähnlichem Stand.
• Sie können in der Braungurt- und Schwarzgurtgruppe Ihr Können vervollkommnen.


Den Blaugurt können Sie auf zwei Wegen erreichen:

  • Sie nemen jährlich an einem Gürtelkurs teil und erreichen automatisch
    nach 4 Jahren Ihren Blaugurt.
  • Sie besuchen halbjährlich einen Gürtelkurs und schließen diesen mit einer Prüfung ab. Nach 2 Jahren sind Sie dann Träger des Blaugurts und können Ihr Training in der Braungurtgruppe aufnehmen.

Im Dezember 2006 wurde die Danträgergruppe eröffnet! Aufnahme in die Gruppe ab 1. Dan möglich.

Folgende Kurse möchte ich Ihnen noch empfehlen:


4 Schattenkampf Lehrgänge
1. Jahr     Lehrgang 1 und 2
2. Jahr     Lehrgang 3 und 4


Die Lehrgänge dauern 6 Stunden und geben Ihnen noch mehr Wissen und Erfahrung im Umgang des freien Kämpfens im Kung Fu.


Gibt es Wettkämpfe?
Wir kämpfen in allen Übungsstunden mit verschiedenen Partnern aus den jeweiligen Kursen. Darüber hinaus gibt es keine Wettkämpfe.


Wird mit Vollkontakt gekämpft?
Wir kämpfen traditionell ohne harten Kontakt. Die Kampfabläufe sind zu nächst einmal sehr langsam, um eine möglichst hohe Sicherheit für beide Partner zu gewährleisten. Fortgeschrittene kämpfen schnell, mit höherem Krafteinsatz und Ausdauer.

 

Themenkomplex Shaolin Chi-Kempo

 

Was ist eine Kata?
Eine Kata ist ein der Vorstellung ablaufender Kampf, mit mehreren Angreifern. In der Kata werden Technik und Ausdrucksstärke entwickelt.

 

Was ist eine Kumite?
Eine Kumite ist eine vorgeschriebene Verteidigungsform, in der Technik, Körperhaltung, Kraft und Ausdauer entwickelt werden.

 

Was ist Schattenkampf?
Der Schattenkampf ist eine langsame Form des Kämpfens.
Er hat die Aufgabe das Wasser-Steinprinzip oder Wu Wei bewusst zu entwickelt. Das  Schwache besiegt das Starke!

 

Was ist eine Ai-Form?
Ai-Formen sind Bewegungsabläufe, in denen der angreifende Partner, egal ob Arm oder Beinangriff geworfen wird, durch seine eigene Angriffsenergie.
 
Welche Techniken werden erlernt?
Im Shaolin Chi-Kempo werden  alle Techniken auf der Basis des Wu Wei Prinzips geübt. Wir nehmen die Angriffsenergie an, so dass der Angreifende den Verteidiger gar nicht spürt. Es ändert sich erst dann, wenn der Verteidiger zum Angreifer wird.
Techniken sind Stöße, Schläge, Tritte und Würfe (Rollen und Fallen).

 

Warum werden im Shaolin Chi-Kempo japanische Namen verwendet?
Die japanischen Namen stammen aus dem Shaolin Kempo und wurden bei der Gründung des Shaolin Chi-Kempo übernommen. Im Shaolin Kempo nahm man für die Techniken Begriffe aus der japanischen Sprache, da diese für die westliche Welt leichter verständlich sind und weil zu diesem Zeitpunkt die japanischen Stile bereits eine größere Verbreitung hatten, als die chinesischen. Der Vorteil war, dass sich der Kempo-Ka (Kempo-Lernende) einfacher mit anderen Kampfkünstlern austauschen konnte.

 

Themenkomplex Preise


Gibt es eine Aufnahmegebühr?
Es gibt keinen Aufnahmegebühren oder Einschreibungsgebühren. Auch alle Prüfungen sind kostenlos.

 

Gibt es Preisvergünstigungen?
Für den ersten Kurs gilt der Normalpreis, jeden weiteren Kurs erhalten Sie zum halben Preis.

 

Werden Talente besonders gefördert?
Das Programm für Talent- und Persönlichkeitsförderung eröffnet die Möglichkeit eine Anzahl von besonders begabten Schülern, durch zusätzliche kostenlose Kurse zu fördern.

Die Laufzeit beträgt 6 Monate und wird nach Prüfung, jeweils um weitere 6 Monate verlängert.

 

Preisgarantie und Preisstabilität!
Wir garantieren Ihnen, dass jeder der jetzt einen Kurs bucht, ihn zum gleichen Preis erhält wie Sie.  Darüber hinaus bleibt auch Ihr Kurspreis stabil, wie bei den Kursteilnehmern (innen), die vor 15 Jahren angefangen haben und noch immer zum alten Preis Ihre Stunden besuchen!


Kostenlose Freistunden!
Jeden Monat gibt es so genannte Freistunden, diese Stunden kann jeder Kursteilnehmer zusätzlich kostenlos besuchen.
Außerdem haben Sie die Möglichkeit, auch Freude und Bekannte dazu kostenlos einzuladen! 

 

 

 

Über 30 Jahre Erfahrung im Kampfsport und besondere Lehrmethoden

 

Erfahrungsberichte:

 

Name: Stefan Görgner, Alter: 27 Jahre, Beruf: Sänger

Für mich war es das erste Qualifikationswochenende im Shaolin Chi-Kempo. Da ich als freischaffender Sänger stets sehr viel unterwegs bin und die Trainigsstunden nur sporadisch besuchen kann, wollte ich diese Chance, ein ganzes Wochenende lang zu trainieren unbedingt nutzen.
Was mich dort erwartete sah offen gesagt etwas anders aus, als ich es mir vorgestellt hatte. Ein und dieselbe Übung 100 Mal zu wiederholen entsprach nicht direkt meinen Vorstellungen. Vielmehr dachte ich, man würde sehr viele unterschiedliche, neue Dinge lernen.


Doch den Effekt und die Nachwirkung dieses Wochenendes kann ich nur als gigantisch bezeichnen. Durch die Tiefe und Intensität mit welcher man die Übungen auszuführen und immer mehr in sie hinein zu spüren versuchte, begann der Körper plötzlich, völlig neue Bewegungsmuster anzunehmen. Auf einmal wurden die Bewegungen wirklich nahezu synchron und entspannt. Schon während des Wochenendens war es mir möglich die einzelnen Schritte einer vollständigen und für mich komplett neuen Kata sehr schnell auf zu nehmen und um zu setzten. Das Erstaunlichste für mich war die Tatsache, dass ich nach dem Wochenende natürlich sehr müde doch trotz allem mindestens genau so energetisch und kraftvoll war.


Ich konnte kaum glauben, dass ich Am Montag Abend nach dem Qualifikationswochenende gleich wieder zum Training wollte. Besonders verblüffend war es für mich, dass ich dort plötzlich nicht nur alle bekannten Verteidigungen etc. viel sicherer ausführen sondern auch neue Verteidigungen extrem schnell lernen konnte.
Auch hatte sich meine Bewegungsart im Schattenkampf völlig verändert. Die Bewegungen begannen zu fließen und mein Schultern sich allmählich zu entspannen.
Alles in allem denke ich, dass ich allein an diesem Wochenende einen Fortschritt von vielen Monaten erzielen konnte.
Ganz abgesehen von der inneren Ruhe und zunehmenden Ausgeglichenheit, die auch für meinen Beruf enorm wichtig ist.
Einen perfekteren körperlich geistigen Ausgleich als Kempo kann ich mir gar nicht vorstellen.

 

Name: Angelo Papenho, Alter: 18Jahre, Beruf: Schüler

Das Intensivwochenende im Shaolin Chi-Kempo war für mich eine sehr schöne Erfahrung. Anfangs war das ewige Wiederholen der Übungen zwar etwas langweilig und einseitig, aber irgendwann kam ich an einen Punkt, an dem mir alles um mich rum egal wurde und sich die Übung einfach nur gut--irgendwie befreiend--anfühlte (auch meine schmerzenden Füße waren mir dann egal). Dies kombiniert mit der ewigen Wiederholung wurde dann zu einem fast meditativen oder Trance-Ähnlichen Gefühl. Nach den insgesamt 12 Stunden war ich zwar äußerlich völlig erschöpft (und bis die bereits erwähnten Füße nicht mehr weh taten, dauerte es auch noch seine Zeit), innerlich allerdings total wach und Energiereich; insgesamt ein sehr angenehmes Gefühl. Dazu kommt natürlich noch, daß ich beim Beherrschen der Übungen (und es waren immerhin 19 an der Zahl) einen großen Sprung gemacht habe. Wahrscheinlich muß ich nicht erwähnen, daß das ein großer Schritt in Richtung Braungurt war, und daher kann das Intensivwochenende nur empfehlen; schade, daß es nur so selten stattfindet.


Name: Patryk Wesolowski, Alter: 13 Jahre, Beruf: Schüler

Mir gefällt die Egnoka Schule sehr gut, da der Unterricht sehr viel Spaß macht und ich hier sehr schnell lerne, mich selbst zu verteidigen. Andere positive Nebeneffekte sind eine gute Figur und eine viel bessere Kondition. Außerdem ist man lockerer und man lernt mit mehr Geduld an Probleme heranzutreten. Als ich das erste Mal in der Schule war, war ich unsicher und ich hatte Angst, dass ich die Übungen überhaupt nicht kann, aber Hans und die Anderen halfen mir bei den Übungen und es war kein Problem sich in die Gruppe einzugliedern. Ich kann euch die Egnoka Schule nur empfehlen, denn der Unterricht macht Spaß und ich glaube ihr werdet die gleichen positiven Erfahrungen machen wie ich.

 

Name: Thorsten Kiselowski, Alter: 16 Jahre, Beruf: Schüler

Quitsch...die Tür öffnet sich...wir betreten den Raum. Selbst als Anfänger wir man von den anderen freundlich in die Gruppe integriert. Die Vorgruppe ist noch beim Meditieren, während wir uns umziehen. Kung Fu Meister Hans Hendricks wünscht allen noch einen schönen Abend und beendet die Stunde. Er kommt auf uns zu und begrüßt uns lächelnd. Wir sind fertig, der Kampfanzug sitzt und die Matten werden ausgebreitet. Ein fortgeschrittener Lehrling von Hans beginnt und erklärt uns detailliert die Aufwärmübungen, welche notwendig sind, um die darauf folgenden Trainingseinheiten ohne Zerrungen zu absolvieren. Das Aufwärmprogramm besteht nicht etwa aus peinlichem "Rumgehopse" oder endlosem Rennen, sondern aus perfektionierten Dehnübungen, bei denen Körper und Geist in Einklang gebracht werden. Niemand wird gezwungen an Techniken teilzunehmen, die noch nicht seinem Fähigkeitshorizontent sprechen. Das Aufwärmen ist beendet, Hans verlässt den Meditationsraum und beginnt mit den komplexen, jedoch Verwunderlicheinfach zu verstehenden Verteidigungen, Kontern und Angriffsabläufen. Diese sind in einzelne Stufen unterteilt, welche dem Schüler die Möglichkeit bietet, die Übungen langsam (in der Lehrstufe) und später schnell, dynamisch und kraftvoll (in der Übungsstufe) zu trainieren. Für Einsteiger wiederholt Hans gerne Schrittabfolgen noch einmal vor einem großen Spiegel. Er nimmt sich für Anfänger viel Zeit und trainiert sie bei Bedarf auch einzeln. Man kann die Trainingsphasenselbstverständlich jeder Zeit unterbrechen, um beispielsweise etwas zutrinken oder eine kleine Pause einzulegen.

Das Highlight des Abends ist der Schattenkampf. Bei ihm entdeckt jeder seinen einzigartigen Kampfstil, jedoch auch seine körperlich und mentalen Grenzen. Auch Neulinge werden hier nicht belächelt, sondern ihnen wird alles von fortgeschrittenen Schülern bzw. dem Meister selbst eingehend erklärt und vorgeführt. Man kämpft gegen einen der Schüler und zwar nichtschnell, sondern langsam und konzentriert. Um den Effekt noch zu verstärken, werden die Augen geschlossen, um die Schläge zu erahnen. Bei Egnoka geht es nicht darum, irgendwelche Leute zu "vermöbeln", sondern viel mehr um Kontern und Verteidigen. Jedoch ist es nicht so, dass nur verteidigt wird. Müde aber entspannt verlassen wir die Egnoka-Schule.


Name: Raoul Möhring, Alter: 16 Jahre, Beruf: Schüler

Als ich das erste mal zur EGNOKA-Schule kam, kam ich ohne bestimmte Erwartungen und ohne überhaupt zu wissen, was mich dort erwartet. Doch gleich als ich in das Dojo kam, gefiel es mir schon, denn es war ein schöner gut beleuchteter großer Raum und die anderen Menschen dort schienen auch freundlich zu sein. Als das Training begann, hatte ich zuerst Angst, dass ich manche Übungen nicht können würde, aber ich merkte schon bald, dass dies überhaupt nicht schlimm war und dass man die Übungen nur soweit machen soll wie man kann und der Meister und die fortgeschritteneren Schüler halfen mir, wenn ich etwas nicht verstanden hatte oder etwas falsch machte. Nach diesem ersten Training freute ich mich schon gleich auf das nächste, welches mir dann auch wieder genauso viel Spaß machte.
Nach einiger Zeit merkt ich dann auch, wie sich das Training auf meinen Alltag auswirkte, denn ich entwickelte eine gesunde Körperhaltung und eine gesunde Atmung und mein Körper wurde geschmeidiger und ich wurde auch kräftiger.
Jetzt, nach 2,5 Jahren, bin ich immer noch sehr glücklich, an der EGNOKA-Schule zu trainieren, denn ich lerne dort viel in kurzer Zeit und ohne Zwang und ich merke auch, dass sich das Training auf mein Leben auswirkt, denn ich fühle mich auf der Straße sicherer, denn ich weiß, dass ich mich verteidigen könnte, wenn ich es müsste, und ich habe auch das Gefühl, dass ich viel aufnahmefähiger und wachsamer durch das Training geworden bin. Außerdem lerne ich nebenbei noch viele Philosophische Aspekte der Kampfkunstkennen und lerne auch den historischen Hintergrund der Kampfkünste kennen, und ich hab hier auch neue Freunde gefunden und hier wird mir auch geholfen, wenn ich ein Problem habe. Letztendlich fühle mich in der EGNOKA-Schule sehr wohl und kann sie Jugendlichen und Erwachsenen nur empfehlen.

 

Namen: Marwin Meißner & Niko Burkart, Alter 17 & 17 Jahre, Beruf: Schüler

hi, wir sind beide 17 Jahre alt und gehen in die 11. Klasse.
In der EGNOKA Schule trainieren wir seit 2 bzw. 2 1/2 Jahren Shaolin Chi-Kempo.
Durch das praktizieren von Kung Fu sind wir ausgeglichener und in gewisser Hinsicht aktiver geworden.
Besonders gefällt uns die spezielle, von Hans entwickelte, Lernmethode, in der man die Übungen in Abschnitte unterteilt und somit präziser und schneller lernt.
Außerdem lässt einen das beim Training entwickelte Bewusstsein offener an Probleme herantreten.
Wir empfehlen die EGNOKA Schule jedem weiter, der Spass an Kampfsport hat. : )
mfg marwin und niko

 

Name: Sherin H., Alter: 34 Jahre, Beruf: Webdesignerin

"Das schöne an der Egnoka-Schule ist, das jeder so kommen kann, wie er/sie ist und genau da anfangen kann.
Für mich ist das Shaolin Chi Kempoein Weg die Yin- und Yang-Kräfte, also das Sanftheit und Kraft/Stärke zu spüren und durch das aufmerksame Ausführen der Bewegungsabläufe in mir in Einklang zu bringen.
Ich bekomme ein immer tieferes Gefühl für meinen Körper und seine Energie.
Eine Reise die nie endet und auf der es immer etwas zu entdecken gibt.

 

Name: Almut M. - F., Alter: 50 Jahre, Beruf: Sozialarbeiterin

Vor sieben Jahren kam ich mit Rückenschmerzen, einem kaputten rechten Knie und geringem Selbstvertrauen zu Egnoka. Ich fragte, ob es in meinem Alter und untrainiert überhaupt noch einen Sinn hätte. Ein fröhliches Lachen der Trainerin war die Antwort, und die Einladung, es einfach mal zu versuchen. Also legte ich los - und das erste Resultat war ein solcher Muskelkater, dass ich die beiden nächsten Male kurz vor der Schultür verunsichert wieder umgekehrt bin. Aber eine heiße Dusche und vorsichtiges Wiederholen überzeugten mich dann doch, weiter hinzugehen. Außerdem stand mir meine Trainerin mit Rat und Tat zur Seite, was wichtig für mich war, um dran zu bleiben. Von ihr erfuhr ich übrigens später, dass sie - die ich seit Kindergartenalter im Training wähnte und 10 Jahre jünger als ich - bei weitem später als in der Grundschule mit dem Training begonnen hatte und sogar noch ein Jahr älter als ich war. Na, dann....!
Ich hielt mich für herzlich unbegabt, weil ich für vieles zwei Monate benötige, was andere in zwei Wochen schaffen. Aber was macht das schon? In dieser Schule weiß ich, dass ich mir die Zeit nehmen kann, die ich brauche, dass mich keiner dafür schief anschaut und dass jeder seine Stärken und Schwächen haben darf. Das Wunderbare ist, dass ich gerade weil kein Druck ausgeübt wird Erfolge habe, die ich nie für möglich gehalten hätte. Mein Knie ist wieder so hergestellt, dass mein Orthopäde nichts mehr feststellen kann. Ohne dass ich mir immer dessen bewusst war, hat sich auch mental einiges bei mir verändert. Jetzt habe ich mehr Mut, Belastbarkeit, innere Ruhe und Klarheit. Das ist für mich auch in der Kommunikation mit anderen Menschen von Bedeutung. Ohne das Training hätte ich z.B. das Mobbing in meiner Dienststelle niemals so gut überstanden.
Die sanfte und doch unglaublich effektive, motivierende Art des Trainings, die ich hier erlebe, ist nicht nur sinnvoll, sondern mittlerweile auch zu einem reinen Vergnügen für mich geworden, das ich nicht mehr missen möchte. An dieser Schule herrscht ein Geist, in dem ich mich wirklich wohl fühlen kann, wo ich keine Scheu haben muss, so zu sein, wie ich bin. Stärken, die ich überhaupt nicht ahnte zu besitzen, kommen ans Licht. Ich fühle mich gefördert und gefordert bei Egnoka, wie ich es so noch nie kennen gelernt habe. Darum bin ich wirklich überzeugt und begeistert von dieser besonderen Art des Lernens und Wachsens und bleibe natürlich auf jeden Fall dabei.

 

Name: Ute R., Alter: 50 Jahre, Beruf: Ergotherapeutin

Ich bin 50 Jahre alt und mache seit 4 Jahren Kempo und seit 1 Jahr Qi Gong. Dabei steht bei mir der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. Bei Kampfsportarten wie Kempo wird die Muskulatur des ganzen Körpers aufgebaut und trainiert. Man beansprucht alle Muskeln und Gelenke bis zu den Zehen. Für mich heißt das, wenn ich regelmäßig Sport treibe, habe ich fast keine Beschwerden in Rücken und Gelenken. Außerdem ist diese Sportart sehr gut zum Stressabbau geeignet. Eine kurze Meditation zu Beginn und am Ende der Übungseinheit tragen dazu bei, genau wie Übungen, die Kraft, Schnelligkeit und Reaktionsvermögen erfordern.

 

Wichtig sind für mich auch die kleinen Gruppen und ein Training, das auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist, da ich in meinem Alter nicht mehr so leistungsfähig bin. Qi Gong kam mir am Anfang trotz der einfachen Bewegungen sehr schwer vor. Auch die langsame Art, die Bewegungen auszuführen, ist schwerer, als man denkt. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich an dieses Bewegungsmuster und erstaunlicherweise ändert sich mit der Zeit die Körperhaltung. Mein Hohlkreuz, das ich immer schon hatte, reduziert sich, eine gerade Haltung der Wirbelsäule wird möglich. Eine erstaunliche Erfahrung für mich.

 

Name: Thomas Thiet, Alter: 43 Jahre, Beruf: Pressereferent

Als Sportbegeisterte kennt Ihr doch sicher dieses Gefühl, wenn am Morgen nach dem Training jeder Muskel weh tut. Das könnt Ihr zukünftig vergessen! Wäre nicht der Wecker, Ihr bekämt gar nicht mit, dass Ihr wach seid. Aber zum Glück gibt es ja auch andere Anzeichen, die einem bewusst machen, dass man Sport gemacht hat. Ihr könnt Euch zum Beispiel im zarten Alter jenseits der 40 Jahre wieder in die Grätsche setzen, ohne Euch gleich Sorgen um all Eure Bänder und Sehnen machen zu müssen. Oder Ihr kommt auf einmal wieder mit den Händen auf den Fußboden, ohne Euch fast hinlegen zu müssen. Überhaupt: Der Boden entwickelt sich zu einem regelrechten Freund, dem Ihr mit Freude entgegen fallt. All das natürlich nur unter der Voraussetzung, Ihr setzt Euch in Bewegung und macht hier mit. Für mich ist das jedenfalls eine einfach geniale Erfahrung nach 20 brutalen Jahren Handballspielens.

 

Erfahrungsbericht Schattenkampflehrgang 2

 

Name: Ute R., Alter: 50 Jahre, Beruf: Ergotherapeutin

Sechs Stunden hintereinander Schattenkampf, ist das etwas für mich in meinem Alter? Ist es nicht zu anstrengend? Gibt es soviel zu lernen, wo wir doch Schattenkampf gegen Ende jeder Kempostunde üben? Das waren so meine Zweifel. Probieren wollte ich es denn doch mal und war überrascht, wie viel es doch zu lernen gab und wie kurzweilig sechs Stunden Schattenkampf sein können. Kämpfen ohne Technik, dabei Wasser sein, den Gegner studieren und ständig kontrollieren…. Während des Übens hatte ich zeitweise konkrete Alltagssituationen vor Augen. Ist es nicht auch im Alltag manchmal sinnvoller Wasser zu sein, sein Gegenüber zu studieren und kontrollieren als ständige Konfrontation, die viel Kraft und Energie kostet? So wird eine Philosophie be- greifbar. Sportlich war die Veränderung in der letzten Kampfrunde, in der wir das Gelernte umsetzten, deutlich spürbar, wesentliche Verbesserungen im Kampfstiel bei mir und anderen zu bemerken. Für mich war es ein sehr guter Lehrgang. Ich habe viel gelernt, zum Anwenden für Sport und Alltag. Ute R.

 

Name: Gerhard Staguhn, Alter: 53 Jahre, Beruf: Freier Autor

Für mich als 53-jährigen Mann, der die meiste Zeit am Schreibtisch sitzend zubringt, haben Qigong und Kempo geradezu wundersame Wirkungen gezeigt: Meine Rückenprobleme(chronische Verspannungen und Schmerzen im Lendenwirbel-Bereich) sind im laufe eines Jahres fast ganz weg. Ich habe mir inzwischen angewöhnt, beim Gehen und Stehen eine aufrechtere Haltung einzunehmen. Auf der geistigen Ebene spüre ich eine deutliche Zunahme des Selbstbewusstseins und Verschwinden von Ängstlichkeiten. Ich bewege mich sicherer und gelassener durch die hektische Welt. Die Bodenhaftung hat zugenommen, nicht nur was das Stehen auf beiden Beinen betrifft, sondern auch in geistiger Hinsicht. Ich bin absolut begeistert von dieser Verbindung von Qigong und Kempo, die an Deiner Schule gepflegt wird.

 

Name: Burkhard Ebel Alter: 61 Jahre

Nach meinem ersten Shaoolin Chi-Kempo Training im Mai dieses Jahres (2006) hatte ich das Gefühl beim Laufen, ich könnte “schweben”.

Nach 3 Monaten Training wusste, dieser Sport besteht nur aus „lernen“, lernen, lernen.

Nach einem Jahr stellt sich hoffentlich das Gefühl ein, ich könnte „fliegen“.

 

Name: Wolfgang Köppen Alter: 49 Jahre Erfahrungen aus einem Schattenkampfseminar

Mir hat das Schattenkampfseminar 4 am besten gefallen. Da ich nicht nur Kampftechniken gelernt habe, sondern auch geistige Prinzipien und Techniken der Umsetzung, gelernt und angewandt habe. Besonders gefällt ist mir, dass ich diese Prinzipien auch im alltäglichen Leben anwenden kann.

 

Name: Raoul Möhring Erfahrung eines Kempo-Intensivkurse Alter: 18 Jahre

Letzten Samstag habe ich wieder an einem Kempo-Intensivkurs teilgenommen. Wie ihr wahrscheinlich alle wisst, bedeutet ein Kempo-Intensivkurs fast 6 Stunden Training an einem Tag. Das ist natürlich für die Meisten eine ungewohnte Belastung für den Körper, aber v.a. für die Konzentrationsfähigkeit. Letzteres fällt mir an mir selber am meisten auf, v.a. am Ende des Kurses: Die körperliche Erschöpfung ist nicht so schlimm, da das Training zwar intensiv ist, aber nicht unbedingt körperlich sehr anstrengend, so dass man viel schwitzt. Jedoch muss (oder sollte) man sich in einer langen Zeit auf meistens wenig Übungen konzentrieren. Das bedeutet, dass man bis zu zwei Stunden mit demselben Partner an wenigen Übungen arbeitet, immer wieder von vorne. Das ist meiner Meinung nach sehr schwer, denn ich merke an mir selber oft, dass nach einiger Zeit die "Lust" an einer Übung dann doch so langsam verloren geht und ich mir denke "uff.... Hoffentlich machen wir heute auch noch irgendwas anderes..." Daran merke ich, dass ich mich noch nicht genug konzentrieren kann und die ganze Zeit an denselben Übungen Spaß haben kann, obwohl ich auch kein Desinteresse entwickle, so dass ich sage "Och nee, jetzt hab ich aber keine Lust mehr..." Nach einiger Zeit mache ich die Übungen einfach nur noch, ohne viel drüber nachzudenken...


Auf jeden Fall ist denk ich einer der Hauptziele, die beim Kempo-Intensivkurs angestrebt werden, ist die Konzentration zu fördern, und zu lernen, wie kurz die Zeit, die man für einzelne Übungen hat, in den normalen Trainingsstunden ist, und dass man dadurch diese kurze Zeit mehr ausnutzen will, also in dieser kurzen Zeit auch intensiv trainieren will.
Letztendlich ist ein Kempo-Intnsivkurs meiner Meinung nach ein besonderes Erlebnis, aus dem man viel lernt. Jedoch kann ich auch verstehen, dass viele Aufgrund des doch relativ hohen Preises nicht daran teilnehmen möchten oder können. Trotzdem möchte ich allen empfehlen, wenigstens einmal an einem Kurs teilzunehmen, um einfach einmal die Erfahrung zu machen. 

 

Name: Catherin Wille Erfahrung eines Kempo-Intensivkurse, Alter: 12 Jahre

Auch ich nahm am Samstag am Kempo-Intensivkus teil. Da es das erste Mal war, dass ich an einem Kempo-Intensivkurs teilnahm, hatte ich bisher noch keine Erfahrungen sammeln können.
Zu Beginn fand ich es schön, Leute verteilt aus anderen Gruppen anzutreffen. Ich erkannte schnell, dass es hier um Feinheiten ging, die man in verschiedenen Übungen herausarbeitete. Nach einer Stunde die man an einer Übung verbracht hat , fiel es mir schwer noch bewusst und konzentriert an den Schritten zu arbeiten, irgendwann war es eher ein Fluss den man immer wieder wiederholte. Es ist eine Herausforderung die Schritte auch nach langer Zeit konzentriert wahrzunehmen und auszuführen.
Als der Intensivkurs sich dem Ende zuneigte wurde ich immer schneller erschöpfter und müder, was mich aber nicht davon abhielt standhaft weiterzumachen . Eher motivierte es mich zusätzlich und gab mir einen "Kick" der die Erschöpfung und Müdigkeit wieder unterdrückte. Als wir schließlich abgrüßten und der Kempo-Intensivkurs beendet war, taten mir die Füße weh und ich war auch wieder froh zu Hause zu sein . In Gedanken ging ich die einzelnen Übungen immer wieder im Kopf durch und brannte mir das Gelernte regelrecht ins Gedächtnis.
Insgesamt ein positives Erlebnis , das ich gerne wiederholen möchte!!! Hat sehr viel Spaß gemacht und es herrschte echt eine tolle Atmosphäre.

 

Name: Dominik Wille Erfahrung eines Kempo-Intensivkurse, Alter: 14 Jahre

Also der Intensivkurs ist echt was Geniales! Ich habe in diesen 6 Stunden viel mit Catherin zusammen geübt, an der 8. Verteidigung arbeiteten wir, wie von Catherin schon erwähnt, über 1 Stunde. Man muss sich schon stark konzentrieren um da nicht anzufangen unsauber zu werden und die Übung nur noch aus dem Gedächtnis auszuführen und dadurch nicht weiterzukommen. Am Ende erfuhr ich, dass einige Kursteilnehmer die ganzen 6 Stunden nur die 1 Verteidigung geübt haben, was ja noch deutlich mehr Selbstbeherrschung und Konzentration erfordert. Im Intensivkurs wird auf jede Kleinlichkeit Rücksicht genommen und man wird immer wieder merken, dass man die Übung immer noch verbessern kann, dafür ist in 1 Stunde viel zu wenig zeit. Gegen ende gefiel mir der Schattenkampf dieses mal besonders, da wir die Partner mehrmals wechselten und so mehr Leute kennen lernten.

 

Name: Simon Schönfeld Erfahrung eines Kempo-Intensivkurse, Alter: 26 Jahre

Für mich war es das erste Intensivtraining, und überhaupt eine sehr neue und eindrucksvolle Erfahrung, nicht nur weil ich erst seit ein paar Monaten überhaupt trainiere. Das allerwichtigste, was ich in diesen 6 Stunden gelernt habe war: lernen! Ich gehörte zu denjenigen oben erwähnten, die sich 6 Stunden nur mit der 1. Verteidigung herumgeschlagen haben. Immer wieder wurde ich ungenau und immer wieder kam Hans und korrigierte - unglaubliche Kleinigkeiten an die ich noch nie gedacht habe. Und dann übte ich mit diesen Details weiter, und konnte nach kurzer Zeit feststellen, wie wichtig diese waren und wie viel "runder" die Übung jetzt lief. Nach 6 Stunden habe ich mich, nachdem ich mich im Spiegel betrachtet habe, kaum selbst wieder erkannt. Meine gesamte Haltung sah einfach viel aufrechter aus, und überhaupt, zum ersten mal konnte man das wirklich Kung Fu nennen, was ich da machte. Mittlerweile hatte ich ein weiteres "normales" Training und habe festgestellt, dass diese neu erworbene Körperwahrnehmung dazu führt, dass ich alle Übungen (ja, wir haben nämlich auch schon ein paar mehr  ) viel konzentrierter und genauer durchführen kann.
Insgesamt glaube ich, dass ich einen Quantensprung gemacht habe, zumindest fühlt es sich so an. Ich kann es nur weiterempfehlen, und zwar wärmstens. Und wer weiß, bei hoher nachfrage können vielleicht irgendwann auch die Preise sinken?
Ein kleiner Nachtrag für Meditationsinteressierte: Die Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit und Körperwahrnehmung eröffnete mir in der Meditation Räume, die ich zuvor nur aus Retreats (d.h. Zeiten, die ich den ganzen Tag meditierend und in Schweigen verbracht habe) kenne. Dies freut mich besonders, da die Schärfung meines Geistes auch einen wichtigen Grund für mein Interesse an Kung Fu darstellte.

 

Name: Katrin Sangi, Alter:  Jahre, Beruf: Übersetzerin

Ich habe bisher seit 10 Jahren Erfahrung mit iranischem Kung Fu ( Toa und Full Contact zwischendurch mit Unterbrechungen) gehabt; da ich schon von Kind an schon immer Sport getrieben habe (Karate, Skilaufen, Ballett, Reiten, Yoga), fiel mir die körperliche Anstrengung beim Kung Fu nicht sonderlich schwer (Medaillen Gewinnerin bei der Kung Fu Bundesmeisterschaften im Teheran). Während dieser Zeit habe ich aber immer die meditative Seite des Kung Fu’s vermisst.
Seit einigen Monaten besuche die Egnoka-Schule, und ich war überrascht dass am Anfang jeder Stunde die Teilnehmer das Training mit Yoga beginnen und fast alle trotzt dem schlank und trainiert sind; die Konzentration des Teilnehmers erhöht sich mit der Zeit und die Kung Fu – Formen finden mehr im Kopf statt und das muss dann automatisch körperlich umgesetzt werden; ganz ohne Zwang. Deshalb es ist mir bewusst geworden, dass die Meditation „in sich kehren“ für Kung Fu- Training notwendig ist.

Auch die von Meister Hendricks eingesetzte Schattenkampftechnik während des Trainings verstärkt die Fähigkeit die Bewegungsabläufe des Gegners besser einzuschätzen. 

 

Zur Geschichte der Kampfkunst

 

Da Kampfkunst in der Regel als Geheimwissen betrachtet und vor allem mündlich überliefert wurde, sind historische Quellen rar und eher fragmentarisch. Zu den ältesten Zeugnissen gehören einzelne bildliche Darstellungen, wie z.B. ein Relief, das um 3000 v.u.Z. in Babylon entstand und eine Abwehr mit dem Unterarm zeigt. Die schriftliche Aufzeichnung von Kampfkunsttechniken begann wahrscheinlich erst zu Beginn des 3. Jh. Aus dieser Zeit stammen einige bemerkenswerte Texte, wie z.B. die Beschreibung einer Übungsreihe mit fünf Tierstilen von dem chinesischen Arzt Hua Tuo oder einige Leitsätze (Sutras) in der indischen Sprache Tamil, mit detaillierten Angaben zum Angriff auf die Vitalpunkte und zum Gebrauch von Waffen.

 

In Indien gehörte die Ausbildung in verschiedenen Kampftechniken zur Allgemeinbildung der adligen Kaste (Kshatriya). In China gehörte sie weitgehend zur Bildung der Gelehrten und höheren Staatsbeamten.  Aber von besonderer Bedeutung für die Entwicklung der modernen Kampfkunststile war der Austausch zwischen den beiden Kulturbereichen. Dieser Austausch erfolgte vor allem entlang der großen Handelsstraßen. Um ihre Ware sicherer über weite Strecken transportieren zu können, beschäftigten die Kaufleute professionelle Leibwächter. Seit dem 6.Jh. v.u.Z. wanderten zunehmend auch buddhistische Mönche auf den Handelsrouten. Auch sie mussten sich gelegentlich verteidigen und erlernten deshalb entsprechende Techniken.

 

Der Legende nach war einer dieser Mönche Bodhidarma (chin. Tamo, jap. Daruma). Bodhidarma soll sich um 500 im Shaolin-Kloster in der heutigen Provinz Henan niedergelassen haben. Er war ein Vertreter der Schulen des Buddhismus, die besonderen Wert auf Meditation (Dhyana) als Weg zur Erleuchtung legten. Im Shaolin-Kloster vermischte sich diese Kosmologie mit Elementen des einheimischen Taoismus und des Konfuzianismus. So entstand eine neue Richtung, die als Channa- (chin. Lesart von Dhyana) oder Chan-Buddhismus bezeichnet wurde. Der Chan-Buddhismus verbreitete sich später bis nach Japan, wo er Zen-Buddhismus genannt wird.

 

Mit den Mönchen kamen auch indische Kampfkunsttechniken nach Shaolin und vermischten sich dort mit einheimischen Stilen. Auf diese Weise entstand das Shaolin Quanfa, das im Gefolge des Chan-Buddhismus nach Okinawa und Japan wanderte, wo es erneut mit bodenständigen Stilen verschmolz. Heute werden weltweit Kampfkunststile praktiziert, die im Shaolin-Kloster entstanden, sich davon abzweigten oder irgendwie davon beeinflusst sind. Die indischen Kampfkünste Shastar Vidiya und Kalari Payat sowie die chinesischen taoistischen Stile dagegen sind trotz ihrer Effizienz und Anmut im Ausland kaum bekannt. Das lässt sich vielleicht auch darauf zurückführen, dass dem Hinduismus und dem Taoismus weniger Sendungsbewusstsein eigen ist.

 

Heute werden alle Stile, die in einem Zusammenhang mit dem Shaolin Quanfa stehen, als Shaolin Kungfu (chin.), Shorinji Kempo (jap.) oder einfach Kempo (Weg der Faust) bezeichnet. Das trifft im weiteren Sinne auch auf das Shaolin Kempo zu. Diese Kampfkunst wurde von Gerald Karel Meijers (ursprünglich Tse Dschero Khan Chen Tao Tse) begründet, der 1928 in Ulan Buhar (Mongolei) geboren wurde und dessen Ahnenreihe bis zu Dschingis Khan zurückreicht. Als Jugendlicher wurde er von dem niederländischen General Cornelius Meijers adoptiert. Er wuchs überwiegend in Militärlagern in Indonesien und Korea auf. Meijers lernte mehrere Kampfkünste, befasste sich aber besonders intensiv mit Kuntao, das er in Bandung (Java) im Kloster Hiap Thian Kiong lernte, sowie mit Kyokushinkai Karate und Goju Ryu. Der Begriff Kuntao (indones. Weg der Faust) bezeichnet alle indonesischen Systeme chinesischen Ursprungs. Da Indonesien bereits im 6. Jh. auf der Seehandelsroute zwischen China und Indien lag und auch weiterhin ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt blieb, konnten neben indonesischen Techniken auch Elemente malaiischer, japanischer, koreanischer und indischer Stile in das Kuantao einfließen. 1950 brachte Meijers das Kuantao in die Niederlande, wo er es nach Vorbild des Kyokushinkai Karate und des Goju Ryu stilisierte und standardisierte und die japanische Terminologie einführte. Den überarbeiteten Stil bezeichnete er als Shaolin Kempo.

 

Das Shaolin Kempo verbreitete sich relativ schnell in den Niederlanden und gelangte bald auch nach Deutschland. Hans Hendricks hat diese Kampfkunst bei Hermann Scholz in Kleve studiert. 1985 gründete er in Berlin die Egnoka-Akademie. Nach traditionellem Vorbild hat Hendricks das Shaolin Kempo nach energetischen Prinzipien verfeinert und die Lehrmethoden ausgebaut. Dabei wird insbesondere auf eine gesunde Art der Bewegung Wert gelegt. Dieser Stil trägt jetzt den Namen Shaolin Chi Kempo.

 

Gabriele Berlin

 

Eine kurze Begriffserklärung - was versteht man unter Kempo, Quan Fa & Kung Fu

Shaolin (chin.):  Junger Wald

Kempo (jap./okinawisch):
wörtlich: Methode oder Gesetz der Faust
sinngem.: Der allgemeine Oberbegriff für Kampfkünste.
Es wird mit denselben Schriftzeichen geschrieben wie Quan Fa und bezeichnet in erster Linie Kampfkünste, die ihren Ursprung in China haben.

Quan Fa (chin.):
wörtlich: Methoden der Faust
sinngem.: Gesetze der Kampfkünste

Kung Fu (chin.):
eigentlich: Gong Fu, wörtlich: Harte Arbeit
sinngem.: Zeit, Mühe oder Kraft, die zum Erlernen einer besonderen Fähigkeit eingesetzt wird. Der Begriff Kung Fu beruht auf einem linguistischen Irrtum und hat sich erst durch amerikanischen Einfluss weltweit etabliert, heute sogar in China. Ursprünglich wurde hier für (waffenlose) Kampfkünste, neben Quan Fa, der Begriff Wushu verwendet.

Die shaolinischen Kampfkünste

Die ersten historischen Hinweise auf Kampfsysteme in China gehen auf das 13. - 12. Jahrhundert v. Chr. zurück.

Im 3. Jahrhundert v. Chr. flohen Mönche vor rivalisierenden Feudalherren in die Provinz Henan. Hier, südlich der ehemaligen Hauptstadt Luoyang, am Berg Song Shan, errichteten sie einen Tempel. Rundherum bepflanzten sie die Gegend mit jungen Kiefern, um den Tempel vor Wind zu schützen. So entstand der Name Shaolin-Ssi, der Tempel des jungen Waldes.

Aus den Überlieferungen geht hervor, das hinter den Klostermauern bereits im 2. Jahrhundert das Kämpfen geübt wurde, um sich vor den ständigen Raubüberfällen durch umherstreifende Banden zu schützen. Dieser Kampfstil nannte sich Wu-qin-xi, das System der 5 Tiere.

Seit dem Jahre 426 stand das Kloster unter dem Schutz der kaiserlichen Soldaten. So geriet die Tradition des Kämpfens in Vergessenheit.

Fast 100 Jahre später, im Jahre 523, kam der indische Mönch Puti Damo (Boddhidarma) in das Kloster. Er war der 28. Nachfolger Buddhas, dritter Sohn des König Sughanda. Im Jahre 480 startete er seine Reise in Indien um die Idee des Buddhismus nach China zu tragen. Er fand im Shaolin offene Ohren für seine Lehre.
Doch da ihm seine Jünger in den langen Meditationen einschliefen, kreierte er Übungen für mehr Durchhaltevermögen und Widerstandskraft, Shi-Ba-Lou-Han-Shou, zu deutsch die 18 Hände der Buddha-Schüler, abgeleitet aus einem alten indischen Kampfsystem.
Desweiteren gründete er den Chan-Buddhismus, in Japan unter dem Namen Zen bekannt - die Verbindung von Meditation und Bewegung.

Später wurde durch den Mönch Jiao Yuan das System des Lou-Han auf 72 Bewegungen erweitert.

Mit der Adaption der so genannten fünf Tierstile Drache (Long), Tiger(Hu), Schlange (She), Kranich (He) und Leopard (Bao) vergrößerte sich das System auf rund 170 Bewegungen.

Angeregt vom Erfolg des Shaolin-Kloster verbreiteten sich die Kampfkünste zuerst über ganz China und dann auch weiter nach Okinawa, Japan, Indochina und in die ganze Welt. Viele andere Klöster und auch "weltliche" Schulen griffen die Idee des Verbundes von Kampf und Meditation auf.

Was ist Kempo?

Die Begriffe Kempo oder Kenpo sind die jap./oki-naw. Leseweise der chin. Zeichen Quan Fa. In China ist Quan Fa ein Überbegriff mehrer Kampfsysteme aus dem Wushu (Kriegskunst). Kempo ist der jap./okinaw. Oberbegriff von Kampfkünsten, die ihren Ursprung in China haben und war früher die Bezeichnung für das heutige Karate.
In den letzten 200 Jahren haben sich Kempostile auf der ganzen Welt weiterentwickelt. Somit ist der Begriff Kempo heute sehr weit gefasst. Hier eine Auswahl:
Kempo chin.: alle Stile des Quan Fa
Kempo okinaw.: alle Stile des okinaw. Karate
Kempo jap.: jap. Karate, Jujutsu, Shorinji Kempo
Kempo korean.: Hwarang Do, Tang Soo Do
Kempo amerik.: Ed Parkers Kenpo
Kempo hawaiian.: Kempo-Karate, Kajukenbo
Kempo europ.: Shotokan-ryu Kempo-Karate, Shaolin Kempo

Die Geschichte des Shaolin Chi-Kempo

Das Shaolin Kempo ist eine junge Kampfkunst, die im 20. Jahrhundert in Europa kreiert wurde, aber ebenfalls tiefe Wurzeln in den asiatischen Kempotraditionen hat.
Der Stylbegründer des Shaolin Kempo ist Prinz Ganjuuryn Dshero Khan, mit bügerlichem Namen Tze-Gerard Karel Meijers.
Er wurde am 28.08.1928 in Ulan-Buhar als offizieller Nachfolger des mongolischen Herrscherhauses geboren, wuchs aber elternlos in einem indonesischen Waisenhaus auf. Si Fu Meijers ist übrigens ein entfernter Nachfahre des Dshingis Khan.
Als Kind erlernte er vom Mönch Tao-Tze die Bewegungslehre Qi-Gong. Er wurde von General Cornelius Meijers adoptiert, der ihm auch seinen heutigen Namen gab. Durch seinen Adoptivvater wuchs Dshero Khan die meiste Zeit in Militärlagern auf, wo er natürlich Kontakt mit Kampfsystemen bekam. Teile seiner Ausbildung erfuhr er im Kloster Hiap-Thien-Kiong durch den Mönch Tu Se Peng Tijing. Im Korea-Krieg lernte er darüber hinaus Tea Kwon Do kennen. Dshero Khan war für rund 15 Jahre direkter Schüler des Yamaguchi Gogen ("The Cat"), ein bedeutender Meister des Goju Ryu Karate Do, welches die spätere Entwicklung des heutigen, vor allem in Deutschland unterrichteten Shaolin Kempo am stärksten geprägt hat.
Seit 1950 lebt Dshero Khan in Holland. Hier erst entwickelte er sein Shaolin Kempo. Er trug seine Kenntnisse aus den verschiedenen Kampfsystemen zusammen und brachte sie in eine für Europäer verständliche Form. Er nahm für die Techniken Begriffe aus der japanischen Sprache, da diese für die westliche Welt leichter verständlich sind und weil zu diesem Zeitpunkt die japanischen Stile bereits eine größere Verbreitung hatten, als die chinesischen. Er schuf damit den Vorteil, dass sich der Kempo-Ka (Kempo-Lernende) einfacher mit anderen Kampfkünstlern austauschen konnten.
Dshero Khan unterrichtete in den 60er und 70er Jahren unter anderem die CIA, die Fremdenlegion, die deutsche Polizei und die GSG 9.

Von Holland aus kam das System auch nach Deutschland. Hier ist Shaolin Kempo mittlerweile etabliert und seit 1975 in verschiedenen großen Dachverbänden (Deutscher Judo Bund, Deutscher Karate Bund u. a.) organisiert.

 

Hans Hendricks und die Entwicklung des Shaolin Chi-Kempo´s

Hans Hendricks war der erste Kempomeister in Berlin, der das Shaolin Kempo unterrichtete. Seine Begeisterung und jahrzehntelange Erfahrung ließen ihn eine, einzigartige Richtung entwickeln - das
Shaolin Chi-Kempo
Es vereint:

  1. Klassische Verteidigungstechniken nach traditionell asiatischem Vorbild
  2. Freies, intuitives Kämpfen
  3. Körperliche Geschmeidigkeit durch Yoga und Atemarbeit
  4. Energiebelebung der Meridiane
  5. Traditionelles und neuzeitliches Wissen um Gesundheit.
  6. 30 Jahre Erfahrung im Kampfsport und besondere Lehrmethoden geben Ihnen die Möglichkeit, in nur 2 Jahren soviel zu lernen, wie normalerweise in 10 Jahren.

 

Mehr zur Historie der Kampfkunst finden Sie unter: http://www.egnoka.de/de/shaolin-chi-kempo-historie.htm

 

Kampfkunstarten und deren Merkmale:

 

Shaolin Quan (Chin.: Shaolin-Boxen)

Begründer: Das Shaolin Quan ist der Nahkampf in Shaolin. Es entwickelte sich aus dem, was Bodhidharma, ein indischer Mönch, den Mönchen in Shaolin, die sich sehr wenig bewegten, ca. 523 n. Chr. lehrte, damit sie ihre Körper stärkten und sich gegen Überfälle auf das Kloster verteidigen konnten. Aus diesen Übungen entwickelte sich dann mit der Zeit ein Nahkampfsystem mit und ohne Waffen, das Shaolin Quan. Einen wirklichen Begründer gibt es also nicht, da es sich über viele Jahre hin entwickelte.

Besondere Merkmale: Im Shaolin Quan wird viel Wert auf die Abhärtung und Kräftigung des Körpers gelegt. Hierfür werden in Shaolin nicht nur Kampfübungen praktiziert, sondern auch viele Übungen mit bestimmten Gegenständen oder Geräten, die den Körper stärken und abhärten, sowie die Geschicklichkeit fördern.

Stile: Es gibt beim Shaolin Quan zwei Stile, den Südstil und den Nordstil, der eine ist im nördlichen Shaolin in Henan, der andere im südlichen Shaolin in Fujian entstanden:

Der Nordstil: Der Nordstil ist ziemlich spektakulär mit vielen Sprüngen, hohen Tritten und eher hohen Stellungen.

Der Südstil:  Im Südstil wird mehr Wert auf tiefe, sichere Stände, wenig hohe Tritte und wenig Sprünge gelegt.

Außerdem gibt es noch Stile, die aus dem Shaolin Quan entstanden sind, wie zum Beispiel das Heihuquan (schwarzer Tiger Boxen), das als Vietnamesischer Stil angesehen wird, jedoch starke Ähnlichkeiten mit dem Shaolin Quan hat, da es sich aus diesem heraus entwickelt hat.

 

Jiu Jitsu/Ju Jutsu/Yawara
Jiu Jitsu/Ju Jutsu/Yawara (jap. j?jutsu, direkte Übersetzung: sanfte Kunst oder auch Wissenschaft von der Nachgiebigkeit) ist eine waffenlose asiatische Kampfkunst aus Japan, die von den Samurai angewandt wurde, um bei Verlust der Waffen weiterkämpfen, bzw. um sich verteidigen zu können. Sie wurde aber auch von nichtadligen Japanern praktiziert.
Die unterschiedlichen Schreibweisen Ju bzw. Jiu für „weich, sanft, nachgeben, ausweichen” und Jutsu bzw. Jitsu für „Technik, Kunst” haben ihren Ursprung in der Transliteration der Schriftzeichen. Der Name Ju-Jutsu ist in Deutschland für ein eigenes, aus dem Jiu Jitsu entstandenes System okkupiert, für das japanische Kampfsystem gilt daher in Deutschland größtenteils die Bezeichnung Jiu Jitsu.


Jiu Jitsu heißt übersetzt so viel wie „sanfte Kunst“ oder „Wissenschaft von der Nachgiebigkeit“. Ziel des Jiu Jitsu ist es einen Angreifer, völlig egal ob dieser unbewaffnet, bewaffnet oder sogar gerüstet ist, möglichst schnell und wirksam unschädlich zu machen. Dies kann geschehen indem er unter Kontrolle gebracht wird oder final durch den Tod des Angreifers, Jiu Jitsu bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten und Wegen. Der Name verrät, dass man durch nachgeben siegt. Es soll nicht Kraft gegen Kraft gewendet werden, sondern soviel von der Kraft des Angreifers, wie es dem Kämpfer möglich ist, sollte gegen ihn selbst gewendet werden.
Das Grundprinzip des Jiu Jitsu lautet „Nachgeben, um zu siegen“. Dieses Grundprinzip entstammt einem der Entstehungsmythen des Jiu Jitsu. In diesem heißt es, dass ein japanischer Arzt auf einer Studienreise in China in verschiedenen Klöstern Unterricht im Nahkampf erhielt.
Die Geschichte des Jiu Jitsu in Deutschland ist zum einen eng mit dem Namen Erich Rahn, zum anderen eng mit der Geschichte des Kodokan Judo verbunden. Rahn, der aus einer angesehenen Berliner Kaufmannsfamilie stammte, war durch die bis nach Asien reichenden Beziehungen seines Vaters schon als Kind mit Japanern in Kontakt gekommen, von denen er ein wenig Jiu-Jitsu lernte. Rahn sah Higashi bei einem Auftritt im Zirkus Schumann in Berlin, bei dem Higashi im Kampf einen scheinbar überlegenen Mann durch Jiu-Jitsu-Techniken zu Boden brachte. Rahn wurde Higashis Schüler und eröffnete noch im gleichen Jahr (1906) im Alter von 21 Jahren in einem Hinterzimmer einer Kneipe in Berlin-Mitte die erste deutsche Jiu-Jitsu Schule. Für ihn stand die Selbstverteidigung dabei im Vordergrund, die hinter dem Budo stehende Philosophie spielte kaum noch eine Rolle. Mit der „Verwestlichung“ fanden auch immer mehr Ringergriffe, Boxschläge und Kraftanwendung Eingang in das Jiu-Jitsu.

 

Taekwondo
Taekwondo wurde ab 1965 durch die Großmeister Choi Hong Hi und Kwon, Jae-Hwa auch im deutschsprachigen Raum verbreitet (diese Arbeit wurde später von vielen anderen koreanischen Großmeistern unterstützt und fortgesetzt, die zum Teil heute noch in Deutschland ansässig sind).
Besondere Merkmale: Wie in vielen Ländern, aus denen Kampfsportarten hervorgegangen sind, gibt es auch in Korea eine Jahrhunderte alte Tradition an Kampfkünsten. Es ist jedoch kein direkter ursächlicher Einfluss von ihnen auf die Entstehung und anfängliche Entwicklung dessen, was später Taekwondo werden sollte, festzustellen.
Der Begriff Taekwondo tauchte erstmals 1955 auf und wurde von General Choi Hong-hi (ITF) entwickelt. Weltweit gibt es zwei Taekwondo-Stile (ITF und WTF), die sich hauptsächlich in der Formausübung und im sportlichen Kampf unterscheiden. Taekwondo entwickelte sich während der japanischen Besatzung in Korea und wurde durch das japanische Karate mit beeinflusst. Natürlich gab es lange vor der Einführung des Karate waffenlose Kampfkünste in mehr oder weniger systematischer Form in Korea. Ihr ursächlicher Einfluss auf die spätere Kampfart Taekwondo darf aber mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Erst später, als sich verschiedene Taekwondo-Unterstile herauszukristallisieren begannen, wurden einige Elemente im Nachhinein hinzu ergänzt, wie etwa das im Taekgyeon entsprechend vorhandene Verbot des olympischen Wettkampfsystems, mit der Faust den Kopf zu treffen. Das Wort Taekwondo setzt sich aus den folgenden drei sinokoreanischen Silben zusammen:
Tae      =    "Tritt" (steht für alle Fußtechniken),
Kwon    =    "Faust" (steht für alle Hand- und Armtechniken) und
Do        =    "Weg" (wie im Deutschen auch als Methode oder Zielstreben zu verstehen).

 

Kenpo
Diese Bezeichnung rührt von der japanische Leseweise zweier chinesischer Schriftzeichen, die in China als Chuan-fa/Quan Fa und in Japan als Kenpo/ Kempo ausgesprochen werden. Im chinesischen Ursprungsland ist Chuan-fa der Überbegriff für alle Kampfkunstsysteme. Auf Okinawa und in Japan wurde der chinesische Begriff Kempo in den Jahren nach 1930 ersetzt durch Karate um die Herkunft der japanischen Kampfkünste zu verschweigen.
Auswanderer von der Insel Okinawa und dem chinesischen Festland brachten diese Kampfkünste mit nach Hawaii. 1937 wurde unter James Mitose der "Official Self Defense Club" in Honolulu eröffnet, wo unter dem Stilnamen Kenpo Jujitsu unterrichtet wurde. Sein Partner war William Chow. Eine Kampfkunst entstand, welche japanische Kempo Techniken mit chinesischen Kung Fu Techniken vermischte. Ende der Vierziger Jahre trennten sich ihre Wege und Professor Chow gründete seine eigene Schule. Ein Schüler Chows, Ed Parker, entwickelte aus dem bislang Erlernten einen eigenen Stil, indem er Techniken aus dem Boxen, dem Kali sowie dem Ringen mit einbrachte. Er nannte ihn Ed Parker`s Kenpo Karate oder auch American Kenpo Karate. Professor Chow änderte den Namen seines Stils von "Kenpo" auf "Kara-Ho Kempo", um eine Verbindung mit Ed Parkers Stil zu vermeiden. Nach dem Tod Ed Parkers gründeten einige seiner Schüler ihre eigenen Kenpo Systeme, die allerdings alle auf der Basis der Lehre Ed Parkers aufbauen.
Besondere Merkmale: Kempo Karate ist dem traditionellen Karate in Inhalten und Etikette (Reishiki) sehr ähnlich. Der größte Unterschied ist die vielfache Verwendung chinesischer Fachbegriffe und Wendungen anstelle der Japanischen Sprache. Auch kleinere Unterschiede im Zeremoniell tendieren ein wenig stärker in Richtung China. Die Techniken sind weitgehend identisch zum traditionellen Karate (unterschiedlicher Stilrichtungen), welches sich ja seinerseits aus dem chinesischen Kung Fu entwickelt hat.

 

Okinawa kenju ryu karate do

Dieser Karatestil ist dem Shorei-ryu zuzuordnen. Auffällig sind die verwurzelten Stände und die Atmung, den eine hohe Bedeutung zugemessen wird.
Das besondere am  Okinawa kenju ryu karate do ist, dass die Kata als basierende Lehrform praktiziert wird.

Die Beeinflussung durch die südchinesischen Stile, wie „Weißer Kranichstil“ und  „Hei Fu Quan“ ist im starken maße zu erkennen.

 

Shaolin Kungfu
Begründer: Mönch Bodhidharma 495 n.Chr lehrte der Legende nach die Mönche des Shaolin Tempels, seine Kampfkunst. Es ist allerdings ebenso wahrscheinlich, dass er den schlechten Gesundheitszustand der Mönche bemängelte und deshalb ein besonderes Trainingsprogramm entwickelte.
Besondere Merkmale: Aus dem Erlernten entwickelte sich über die Zeit ein Quan Fa/Kung-Fu-Stil, der als Shaolin-Quan(Kung-Fu) ein Oberbegriff für den harten, äußeren Stil ist – im Gegensatz zum weichen, inneren Wudang-Stil (zitiert im Film Tiger and Dragon).
Bis 2001 war das Shaolin-Kloster eine wichtige Touristenattraktion Chinas. Im Umfeld des Klosters bestanden zahlreiche Kampfkunstschulen, die "Shaolin-Wushu(Kung-Fu)" anboten, was einerseits die Publicity fördert, aus Sicht des Klosters aber die traditionellen Werte schädigte.


Mit der Amtseinführung des Abtes Shi Yong Xin und seiner Entschlossenheit, diesen Kulturverlust nicht länger hinzunehmen, hat sich das Bild rund um den Shaolin-Tempel radikal verändert. Im Einverständnis mit der Regierung ließ der Abt im September 2001 fast alle Wushu(Kung-Fu)-Schulen in Shaolin abreißen. Deren Grundstücke wurden zu einem guten Teil zu Feldern oder Grasflächen. Im Kloster selbst wird weiterhin Shaolin-Quan(Kung-Fu) trainiert, aber im direkten Umfeld gibt es nur noch wenige Möglichkeiten dazu. Eine Ausnahme bildet die staatliche Kung-Fu-Schule Wushu-Guan direkt neben dem Kloster. Sie wurde u.a. dazu erbaut, um Ausländern Wushu(Kung-Fu)-Unterricht zu geben.
Der Name "Shao-Lin" kommt aus dem Chinesischen und setzt sich zusammen aus ? "shào", jung, und ? "lín", Wald. Shaolin-Tempel bedeutet also: Der Tempel im jungen Wald. Man nannte ihn so, weil der Wald, in dem der Tempel steht, am Anfang noch sehr jung war.
1995 verbrachte der durch das Fernsehen bekannt gewordene David Schneider ("Mit 11 allein in China" ein Film von Uli Franz, Co-Produktion WDR/Arte 1995) ein Jahr in Shaolin.
Als erstes ausländisches Kind lebte er ohne Eltern unter einfachsten Bedingungen. Acht Stunden Training am Tag waren hier Pflicht. Sein Aufenthalt sorgte in Deutschland für Aufsehen und löste eine ganze Welle von Shaolin-Besuchern aus. Viele Leute denken, seine Eltern hätten ihn nach China geschickt. David Schneider beschreibt seinen Aufenthalt als "Lebenstraum", den seine Eltern mit viel Mühe erst haben möglich machen können.


Shaolin-Kung-Fu ist lediglich eine Bezeichnung im Westen von Shaolin Quan Fa – Kurzform: Shaolin Quan. Shaolin Quan Fa (Shaolin Box-Methode) ist eine Kampfkunst, die die Shaolin-Mönche im Laufe der Jahrhunderte nach eigenem Bedarf entwickelt und angepasst haben.
Diese Kampfkunst ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Stilrichtungen des chinesischen Wu Shu. Nach der Zerstörung des Klosters in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts besteht Shaolin Quan aus ca. 200 Formen mit und ohne Waffen (Taolu) und mehreren Kampfsystemen (Qin/Chin Na, 5-Tiere-Kampfstil, etc.).

 

Pencak & Silat

Begründer: Diese malaysische Kampfkunst hat Ihren Ursprung in  Malaysia, und wird dort heutzutage auch noch viel praktiziert. Von  der Entstehung ist leider nicht viel überliefert worden. Bekannt ist  jedoch, dass es sich relativ unabhängig von anderen Kampfkünsten  entwickelt hat. Ganz ursprünglich soll sie auf Sumatra entstanden,  und auf Java weiterentwickelt worden sein.

Besonderheiten:  Beim Pencak Silat steht vor allem die  Selbstverteidigung mit und ohne Waffen im Mittelpunkt. Besonders  interessant ist, dass fast alle Bewegungen, die ohne Waffen benutzt  werden, in derselben Form unter Verwendung von Waffen benutzt werden  können. Waffen sind unter anderen: Schwert, S